Warum ich Bäume umarme?

„Die spinnt doch!“

„Warum umarmt sie denn Bäume?“

„Was tut sie da?“

Solche Aussagen und Fragen sind mir geläufig und deshalb dachte ich mir heute, dass ich einfach mal darüber schreibe, warum ich eigentlich Bäume umarme.

Ein Baum ist nicht nur ein Baum

Viele Menschen meinen ja, dass ein Baum doch einfach NUR ein Baum ist. Für mich ist ein Baum DAS Bild für die ganze Natur.

Er bietet uns Schatten und Schutz. Ebenso geben Bäume Kraft und auch Heil für Körper, Geist und Seele.

Es ist so viel mehr als NUR ein Baum.

Der Atem der Bäume schenkt uns das Leben.

© Roswitha Bloch

Was wäre das Leben ohne Bäume? Für mich als Natur-Liebhaber unvorstellbar.

Bäume zu umarmen ist die Liebe zur Natur

Was machen wir, wenn wir jemanden lieben? Wir umarmen ihn!

Deshalb umarme ich Bäume: für mich ist das ein Zeichen meiner Liebe zur Natur.

Auch wenn jetzt viele Menschen mit dem Kopf schütteln und eben solche Aussagen, wie anfangs erwähnt, kommen: „Die spinnt doch!“

Na dann spinn ich halt 🙂

Ich spüre gerne die Energie des Baumes, wenn ich ihn in meinen Armen halte. In diesem Moment bin ich EINS mit Allem.

Bäume bewusst betrachten

Hast du je einen Baum BEWUSST angesehen? Also so wirklich angesehen? Oder läufst du an ihnen vorbei und schenkst ihnen keine Beachtung?

Jeder Baum kann bestimmt tausende Geschichten erzählen. Sie haben schon so viel erlebt.

Schau dir die Bäume doch mal genauer an. Im Grunde sind sie uns Menschen doch sehr ähnlich:

  • sie stehen senkrecht wie wir (also meistens :-))
  • sie haben einen Ursprung und ein Ende
  • sie durchleben verschiedene Zeiten (Frühling, Sommer, Herbst und Winter)
  • sie haben Wurzeln wie wir unsere Wurzeln in unserem SEIN
  • sie lieben genau wie wir das Licht und die Sonne
  • und manchmal fühlen wir uns genau so „entwurzelt“ wie Bäume…

Bäume umarmen entspannt

Es heißt ja, dass bereits ein Spaziergang von 20 Minuten im Wald die Herzfrequenz senkt, sowie auch die Cortisol-Werte und den Blutdruck.

Das bedeutet: Ein Aufenthalt in der Natur sorgt für Entspannung.

Und ja: das kann ich bestätigen. Sobald ich in einem Wald spazieren gehe, beruhigt mich das… wobei mich auch Meeresrauschen sehr beruhigt 😉

Die Liebe zur Natur geht auch anders

Klar, MUSS man jetzt nicht Bäume umarmen, um zu zeigen, wie sehr man die Natur liebt und schätzt.

Ich umarme auch nicht jeden Baum, wenn ich im Wald spazieren gehe. Da käme ich ja nicht mehr rum 🙂

Für mich ist das dennoch wie kurzes „Batterien aufladen“ und Energie tanken.

Wir sollten generell alle etwas liebevoller mit der Natur umgehen, zum Beispiel keinen Müll im Wald liegen lassen – das wäre doch schon mal ein guter Anfang und ist auch ein Zeichen der Liebe zur Natur.

Mir blutet manchmal mein Herz, wenn ich Wälder teilweise zugemüllt sehe… und das kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Gelegentlich räume ich dann die Sachen in den Abfalleimer und frage mich: „Wieso?“

Aber: „Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“

Mit diesem tollen Schlusssatz möchte ich meinen Blog beenden.

Ach ja… und manchmal „muss man einfach rumspinnen“, sonst wäre das Leben echt langweilig… 🙂

 

#lebeliebelacheblog

 


4 Gedanken zu “Warum ich Bäume umarme?

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